Neben
einer unüberschaubaren Anzahl an Fachbüchern über deutsche, US-amerikanische und
sonstige Pistolensysteme liegt mit diesem Werk nun endlich die lange erwartete
Monografie über österreichische Mehrladepistolen vor.
Das Gesamtwerk bietet umfassende Informationen zum Thema wie kein anderes mehrbändiges Waffenfachbuch. Neben der ausführlichen Behandlung sämtlicher Modelle der oben angeführten Pistolensysteme, im Fall ausländischer Systeme jener mit Österreichbezug, wird auf das militärische Waffenwesen im k.u.k. Heer, das Patent- und Beschusswesen, die Vorgeschichte der Repetier- und Selbstladepistole im internationalen Vergleich sowie ausführlich auf die Munition der besprochenen Waffen eingegangen. In den Waffensystemkapiteln finden sich umfangreiche Seriennummerntabellen, Bemerkungen zum Originalfinish der Pistolen sowie eine Unmenge andere bisher noch nie publizierte Daten, Fakten und Abbildungen. Im Anhang werden unter anderem Tabellen zur Identifizierung von Truppen- und sonstigen Formationsstempeln sowie ein ausführliches Literaturverzeichnis zum Thema angeboten.
Dieses Werk über Repetierpistolen- sowie früheste und frühe Selbstladepistolensysteme basiert auf Patentunterlagen, Akten aus dem Wiener Kriegsarchiv, sonstigen ungedruckten Dokumenten aus weiteren staatlichen und privaten Archiven, Primärliteratur sowie der Untersuchung von Realstücken aus den bedeutendsten einschlägigen musealen und privaten Sammlungen Europas und Amerikas. Es ist das Ergebnis jahrelanger Forschungsarbeit der beiden Autoren, die einerseits bisher vollkommen unbekannte Waffensysteme vorstellen und andererseits bei bekannten mit jahrzehntelang in der Waffenliteratur überlieferten Irrtümern, Fehlern und Missverständnissen schonungslos aufräumen. Darüber hinaus werden für durchaus bekannte Pistolensysteme völlig neu hervorgekommene Modelle und Fakten präsentiert, wie z.B. Prototypen, Sonderausführungen, genaue Fertigungszahlen der STEYR-Pistole M. 1912 und der ROTH / KRNKA-Pistole M.7 oder neue Erkenntnisse zu den Systemen BORCHARDT und LUGER. So wie diese werden auch viele andere ausländische Modelle, die einen Österreichbezug aufweisen, besprochen. Den großen heimischen Systemen MANNLICHER, ROTH und STEYR sind jeweils um die 150 Buchseiten gewidmet. Das Werk enthält auf seinen fast 900 durchgängig färbigen Seiten mit an die 1.800 Abbildungen neben einigen unidentifizierten Waffen folgende Pistolensysteme:
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Repetierpistolen:
BITTNER FORTELKA & BRÜLL FORTELKA & LEITNER Klubnikoff (Säbelpistole) KRNKA KRNKA & RÍHA LAUMANN PASSLER PASSLER & SEIDL REYES (Säbelpistole) RIEGER SCHULHOF Ungarische Waffenfabrik VANYEK |
Selbstladepistolen:
AUST BELICZAY BERGMANN / MARS BORCHARDT BRAUSWETTER CHRONIS CHYLEWSKI CLARUS FROMMER GLISENTI HORNUNG (Säbelpistole) KRAG KROMAR KULHANEK |
LAUMANN LUGER / PARABELLUM MANNLICHER ROTH / KRNKA ROTH / SAUER ROTH / THEODOROVIĆ SCHÖNBERGER / LAUMANN PIEPER PIEPER / WARNANT SALVATOR / DORMUS SCHWARZLOSE STEYR / PIEPER STEYR SUNNGÁRD THEODOROVIĆ TOMISCHKA |
In einem Band 2 werden Neuentwicklungen des Ersten Weltkrieges, die österreichischen Pistolensysteme der Zwischenkriegszeit, österreichische Pistolen bei anderen Streitkräften und im Zweiten Weltkrieg, ausländische Dienstpistolen in Österreich sowie die Entwicklungen nach 1945 behandelt werden. Damit reicht die Spanne dieses in wenigen Jahren erscheinenden zweiten Bandes von den „Sturmpistolen“ des Ersten Weltkrieges über die Miniaturpistolen System PFANNL bis zur hochmodernen GLOCK und somit - überschneidend mit Band 1 - von 1914 bis heute…….
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Autor Joschi SCHUY schuy@waffenbuecher.com Autor Josef MÖTZ kontor@waffenbuecher.com