Die Patronensammler-Vereinigung e.V. (PSV) mit Sitz in Wiesbaden / D. ist die deutschsprachige Gruppe in der internationalen European Cartridge Research Association (ECRA). Daneben gibt es eine englischsprachige, eine französischsprachige und eine niederländische Gruppe. Die ECRA hat sich u.A. zum Ziel gesetzt, die sammlerischen sowie die forscherischen Aktivitäten ihrer Mitglieder zu unterstützen und sämtliche Munition an und für sich, ihre Entwicklung, ihre Bodenstempel sowie die Munitionsindustrie mitsamt ihrer Geschichte zu dokumentieren. Zu diesem Zweck wird monatlich von jeder Sprachgruppe ein Mitteilungsblatt europaweit gleichen Inhalts herausgegeben. Darüber hinaus wird eine digitale Kaliberdatenbank mit über 7000 Kalibern sowie eine Bodenstempeldatenbank angeboten, die beide weltweit bereits auch bei vielen Polizeibehörden in der Kriminaltechnik im Einsatz sind. Vor allem die PSV gibt zusätzlich meist jährlich einen Sonderdruck heraus, der schwergewichtsmäßig einem speziellen Thema gewidmet ist oder den qualitativ hochwertigen Nachdruck eines historischen Dokuments zur Munitionsgeschichte darstellt. Informationen zur ECRA und ihren Sprachgruppen sowie den Datenbank-Angeboten finden Sie über die oben angebotenen Links; Infos zu den Publikationen der PSV finden Sie anschließend auf dieser Seite.
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WINDISCH / MICKE / KELLNER, Die Patrone
7,9 der Deutschen Wehrmacht 1930 – 1945
Format A4, hart gebunden, 320 Seiten, durchgängig in Farbe, mehrere hundert Fotos, Faksimiles und Tabellen, Selbstverlag der Patronensammlervereinigung e.V., Wiesbaden 2010. Preis € 40,--.
Zweifellos ist den Mitgliedern der Patronensammlervereinigung e.V. Dr. Erik WINDISCH, Wilhelm MICKE und Bernd KELLNER mit dieser Publikation ein großes Werk gelungen. Das stattliche Buch schließt die mit „Die Munition zum Mausergewehr M71“ 2005 begonnene und mit „Von der Patrone 88 zur Patrone S“ 2008 fortgesetzte Serie mit einem Paukenschlag in der Fachliteratur ab. Dieser Schlusspunkt der Serie ist nämlich auch ihr Höhepunkt. Es liegt nunmehr eine dreibändige Monografie über die Standard-Gewehrpatrone der deutschen Streitkräfte von 1871 bis 1945 in einer inhaltlichen und grafischen Qualität vor, die die Fachwelt bis dato nicht gesehen hat. Selbst auf diesem Sektor erfahrene Patronensammler, Wehr- und Kriminaltechniker erfahren neue Tatsachen und sehen bisher unveröffentlichte Abbildungen in großer Zahl und einer drucktechnischer Qualität, an der sich die Masse der sonstigen Munitionsfachbücher ein Beispiel nehmen kann. Zum in Deutsch verfassten Buch ist ein englischer Textteil gesondert bestellbar. Es kann den Autoren für ihr epochales Werks sowie der Leitung der PSV für die Funktion als Verleger dieses Meilensteins der Munitionsliteratur nur gratuliert werden.
Das Werk widmet sich in mehreren Kapiteln der Entwicklung der Patrone 7,9 x 57 von 1930 bis 1945 und in einem kleinen Exkurs auch nach 1945 in Deutschland (BRD, DDR). Neben diesem historischen Teil sind umfangreiche eher technische Kapitel den einzelnen Munitionskomponenten, wobei besonders auf die Entwicklung der Stahlhülse eingegangen wird, gewidmet. Weiters wird im Detail auf sämtliche Patronenarten von der Exerzierpatrone bis zur Beobachtungspatrone und natürlich auch auf Versuchspatronen eingegangen. Umfangreiche Kapitel über die beteiligten Industriebetriebe (Munitionsfabriken) sowie die Verpackung der Munition und deren Beschriftung runden neben diversen kleineren Spezialkapiteln das gelungene Buch ab. Als Füller eingefügte Einsatzphotos vermitteln anschaulich den Gebrauch der Waffen und der Munition im Kal. 7,9 x 57. Das neue Werk ist ein wahres Muss nicht nur für Munitionsinteressenten, sondern auch für alle an der deutschen Rüstung im Zweiten Weltkrieg Interessierte. Der Preis muss für das gebotene übrigens als ausgesprochen moderat bezeichnet werden!
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SCHÄFER, D.R.P. Ein Zusammenstellung Deutscher Reichs-Patente für Munition von 1877 bis 1945.
Format DIN A4, Spiralbindung, 130 Seiten, Patronensammlervereinigung e.V., Wiesbaden 2009. Preis € 25,-- incl. Versand innerhalb Europas.
Als CD-ROM € 15,-- incl. Versand innerhalb Europas.
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Karl Schäfer hat sich eine gewaltige Arbeit angetan, indem er deutsche Munitionspatente von 1877 bis 1945 zusammengestellt hat.
Es handelt sich dabei nicht nur um Patente deutscher Erfinder und Unternehmen, sondern auch ausländischer, die in Deutschland angemeldet und erteilt worden sind. Eine wahre Fundgrube für jeden Munitionsinteressierten!
Windisch / Kellner / Micke / Platzer, Von der Patrone 88 zur Patrone S
Die deutsche Infanteriepatrone 7,9 mm - 1888 bis 1930
Format DIN A4, Paperback, 196 Seiten, mehrere hundert Farb- und Schwarzweiß-Abbildungen. Zahlreiche Faksimiles und Tabellen, Patronensammlervereinigung e.V., Wiesbaden 2008. Preis € 30,--
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Hinter
den Patronenbezeichnungen des Titels verbirgt sich
nichts anderes als das Kaliber
7,92 x 57, das zivil als 8 x 57 J und 8 x 57 JS bezeichnet wird. Es handelt sich
um die erste randlose und somit moderne Militär-Gewehrpatrone der
Waffengeschichte, die im Laufe der dem Einführungsjahr 1888 folgenden Jahrzehnte
als Basis für Dutzende Neuentwicklungen für Militär- und Jagdpatronen diente.
Dieses Kaliber war und ist - noch immer - nicht nur in vielen Staaten
militärisch eingeführt, sondern wird weltweit wegen seiner universalen
Eigenschaften von Waidmännern sehr geschätzt – in letzter Zeit wieder mehr als
noch vor ein paar Jahren. In seiner Variante als S-Kaliber war es nicht zuletzt
Standardpatrone der deutschen Streitkräfte in beiden Weltkriegen. Dabei steht
das „S“ für das 1903 eingeführte Spitzgeschoss, das einen um etwa 0,15 mm
größeren Durchmesser hatte und aus „S-Läufen“ verschossen wurde, die im Kaliber
entsprechend weiter waren. Das Verschießen aus alten, engeren Läufen war wegen
Gasdrucksteigerung nicht ungefährlich, deshalb der bekannte Warnhinweis auf
gewissen Patronenpackungen des Kalibers 8 x 57 JS.
Das vorliegende Werk: Bei den vier Autoren handelt es sich um prominente Mitglieder der Patronensammlervereinigung e.V., der deutschen Sprachgruppe der European Cartridge Research Association (ECRA). Allesamt Spezialisten auf dem vorliegenden Gebiet, haben sie mit ihrem gemeinsam verfassten Buch das Standardwerk zum Thema geschaffen. Detailliert wird auf die technische Entwicklung und den historischen Hintergrund eingegangen. An Abbildungen werden erstklassige Fotos von Realstücken (Patronen, Bodenstempel, Packungen usw.) aus den bedeutendsten Patronensammlungen, Originalfotos, Faksimiles von Originalquellen usw. angeboten. Bei der Masse der historischen Fotos handelt es sich um solche von Soldaten, die Waffen im Kal. 8 x 57 führen, wodurch das Werk ungemein aufgelockert und auch für den Waffen- und Militärliebhaber im Allgemeinen interessant wird – für Patronensammler und andere an Munition interessierte ist es sowieso ein Muss……..
Gerd
MISCHINGER
Volkseigener Betrieb Spreewek Lübben bis Industriepark Spreewek Lübben GmbH
Format DIN A4, 116 Seiten, hunderte färbige Abbildungen, weich gebunden,
Patronensammlervereinigung e.V., Wiesbaden 2007.
Preis € 25,--
ohne Versandkosten.
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Der Sonderdruck 2007 der PSV ist die Fortsetzung des 2002 erschienenen Werks über die Mechanischen Werkstätten Königswartha (Bodenstempel Code 04) vom selben Autor. Das Gesamtwerk über die Munition für Handfeuerwaffen erzeugenden Betriebe der ehemaligen DDR ist somit komplett. Mit bewährter Akribie hat es der Verfasser verstanden, die Geschichte des Spreewerks (Bodenstempel Code 05) bis in die jüngste Vergangenheit zu dokumentieren. Heute beherbergt der Industriepark am Gelände der ehem. Munitionsfabrik u.a. ein Werk zur Delaborierung, Vernichtung bzw. Verwertung von Munition. Die Zeitgeschichte wollte es so, dass die „Spreewerker“ nach der Wende jahrelang mit der Vernichtung dessen beschäftigt waren, was sie davor erzeugt hatten…….. Nicht nur der Munitionsinteressent, sondern auch der an Zeit- und Industriegeschichte interessierte Leser kommt bei der Lektüre dieser gelungenen und grafisch gut aufgemachten Broschüre voll auf seine Rechnung. Auf Kunstdruckpapier finden sich auf fast jeder Seite mehrere färbige Abbildungen, lediglich ein paar historische Originalfotos aus früherer Zeit sind in Schwarzweiß. Gerd MISCHINGER und der Patronensammlervereinigung ist wiederum ein großer literarischer Wurf gelungen, der in der Lage ist, eine interessante Facette der Munitions- und Industriegeschichte Europas vor dem Vergessenwerden zu bewahren.

Erik WINDISCH und Bernd KELLNER
Die Munition zum Mausergewehr M71
Die erste deutsche Metallpatrone – ihre Vorläufer und Nachfolger
21 x 29,7 cm, 130 Seiten, broschiert, davon 12 Farbseiten mit dutzenden Farbabbildungen, hunderte Schwarz-Weiß-Abbildungen sowie Faksimiles und Tabellen im Text. Wiesbaden 2005. Preis € 30,-- ohne Versand.
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Im Selbstverlag der Patronensammlervereinigung e.V. ist im September 2005 diese Geschichte der 11 mm Mauserpatrone (11,15 x 60 R) erschienen. Die beiden kompetenten Autoren bieten eine Unmange an bisher unbekannten Fakten und Zahlen zum Thema in diesem Werk an. So werden z.B. sämtliche bekannte Bodenstempel auf erstklassigen Farbbildern bzw. in Tabellen im vorliegenden Werk gezeigt bzw. aufgelistet. Die Entwicklung der Patrone wird im Detail erläutert sowie auf deren Vorgänger (Preußische Dreyse-Zündnadelpatrone und Bayerische Werder-Metalleinheitspatrone) sowie Nachfolger (Patrone M88 – 8 x 57 J) eingegangen. Ein eigener Abschnitt ist den Waffen des Systems Mauser M71 gewidmet, so dass auch der Waffensammler nicht zu kurz kommt. Dieses Kapitel runden bisher nie gezeigte Action-Fotos von der Verwendung bzw. von Trägern dieses Waffensystems gelungen ab. Im eigentlichen Munitionsteil werden neben den o.a. Bodenstempel-Abbildungen zahlreiche Fotos von Schachteletiketten, Bilder aller Patronenarten im Kaliber 11 mm Mauser sowie der einzelnen Komponenten gezeigt. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit der Entwicklung vom Schwarzpulver zum rauchlosen Nitrozellulose-Pulver in Deutschland. Für Österreicher und Briten ist das Thema u.a. deshalb interessant, weil die Wiener Munitionsfabrik G. Roth sowie britische Firmen ab 1873 Hülsen in diesem Kaliber an die deutschen Heeresverwaltungen lieferte, da man in Deutschland die Metallhülsentechnologie fertigungstechnisch noch nicht ausreichend beherrschte und kapazitativ auf Importe aus Österreich und England angewiesen war. Maßzeichnungen, ballistische Tabellen, Faksimiles von Patentschriften und alten Munitionskatalogen runden den Inhalt ab. Ein Muss für jeden Patronensammler, aber auch für Waffensammler und am Thema technikgeschichtlich oder sonst interessierte Leser!
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Der Munitionsverband
21 x 29,5 cm, 140 Seiten, broschiert, zahlreiche SW- und Farbabbildungen. Wiesbaden 2003. Preis € 25,-- ohne Versandspesen.
Der Munitionsverband war ein Ende der 19. Jahrhunderts ins Leben gerufenes Kartell, in dem sich nahezu sämtliche bedeutenden Patronenfabriken Deutschlands und Österreichs zusammenschlossen. Zweck war die Preisregulierung für Zivilmunition. Die Broschüre besteht aus dem Nachdruck einer 1938 herausgebrachten Festschrift sowie einem Anhang, in dem historische Dokumente der involvierten Firmen (z.B. Prospekte, Katalogseiten, Aktien, Briefe) wiedergegeben werden und so das Gesamtwerk hervorragend abrunden. Von höchstem Interesse sind in diesem Zusammenhang die Firmengeschichten, die im Original von 1938 enthalten sind (z.B. DWM, RWS, Sellier & Bellot). Das Werk ist nicht nur für Munitionsinteressenten, sondern auch für an der Wirtschafts- und Industriegeschichte Mitteleuropas interessierte Personen hochinteressant und lesenswert.
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Eley-Katalog 1910
22 x 27,5 cm, 92 Seiten, broschiert, zahlreiche SW- und Farbabbildungen.
In englischer Sprache, Wiesbaden 2003.
Preis € 15,-- ohne Versandspesen.
Technisch aufwändiger Nachdruck des Eley-Katalogs von 1910. Revolver-, Pistolen-, Schrot- und Büchsenpatronen, Komponenten, Wiederladegeräte usw. finden sich hier, in einem historischen Dokument eines der bedeutendsten Munitionshersteller Europas. Unter anderem wegen der Fülle an britischen Großwildkalibern interessant!

Günter RIEDEL Zurück / Home
Die Pulverfabrik Bomlitz
21,5 x 30 cm, 168 Seiten, Kunstledereinband, zahlreiche SW- und Farbabbildungen.
Wiesbaden 1997. Preis € 15,-- ohne Versandspesen.
Wollf & Co. Walsrode. Diese in Niedersachsen gelegene Pulver- und Munitionsfabrik war eine der bekanntesten Schrotpatronenerzeugungsstätten in Mitteleuropa. Rauchloses Pulver für Jagd-, Sport- und Militärzwecke wurde ca.ein halbes Jahrhundert lang bis in den Zweiten Weltkrieg hinein in hervorragender Qualität gefertigt. Die Firmengeschichte dieses auf eine 1815 gegründete Schwarzpulver-Mühle zurückgehenden Unternehmens wird durch einen Anhang aus Farbtafeln ergänzt, auf denen hochinteressante Realstücke (Schrotpatronen, Pulverdosen, Patronenverpackungen usw.) abgebildet sind. Nicht nur munitions-, sondern auch industriegeschichtlich interessant, lockt bei diesem Werk das interessante Preis/Leistungsverhältnis zum Kauf.
Sonderdruck 2001
Eine Fundgrube für den Mittelkaliberinteressenten
21 x 29,5 cm, 76 Seiten, broschiert, zahlreiche SW-Fotos und -Zeichnungen.
Wiesbaden 2001.
Preis € 7,50 ohne Versandspesen.
Experimentelle polnische und tschechoslowakische Panzerbüchsenmunition aus den 1930er-Jahren, die Patronen für das deutsche 13 mm Tank- und Fliegergewehr ("TuF") des Ersten Weltkrieges sowie das Maschinenkanonenkaliber 30 x 211 werden in diesem Heft ausführlich behandelt. Eine spezielle Materie, die nur für den echten Munitionsexperten von Interesse ist.
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